Wenn es draußen heiß wird, leiden Hunde oft mehr als wir denken — denn sie können nicht schwitzen wie Menschen. Stattdessen hecheln sie, um sich abzukühlen. Ein hechelnder Hund signalisiert: „Mir ist zu warm!" Mit ein paar einfachen Tricks hilfst du deinem vierbeinigen Freund, die heißen Tage gut zu überstehen.

Das Wichtigste: Wasser und Schatten

Frisches Wasser ist dein bestes Werkzeug gegen Hitze. Stelle mehrere Näpfe an verschiedenen Orten auf — im Wohnzimmer, auf der Terrasse, im Flur. So kann dein Hund trinken, wann immer er möchte. Im Sommer brauchen Hunde oft viel mehr Wasser als sonst. Achte darauf, dass der Napf regelmäßig nachgefüllt wird.

Genauso wichtig: ein kühler, schattiger Platz. Das kann ein Zimmer ohne direkte Sonne sein, oder draußen unter einem Baum. Viele Hunde lieben es auch, auf Fliesen zu liegen — die sind natürlich kühl. Wenn du eine Kühlmatte hast, ist das perfekt. Dein Hund wird sie lieben!

Gassi gehen — aber richtig

Die heißeste Zeit des Tages (mittags, früher Nachmittag) ist keine gute Zeit für lange Spaziergänge. Asphalt und Beton werden in der Sonne sehr heiß — so heiß, dass sie die Pfoten deines Hundes verletzen können. Gehe lieber früh morgens oder am späten Abend mit ihm raus, wenn es kühler ist. Auf Wiesen und Wegen im Schatten spaziert es sich angenehmer.

Der Pfoten-Test

Hier ist ein einfacher Trick: Drücke deine eigene Hand 5 Sekunden lang auf den Asphalt oder die Oberfläche, auf der dein Hund laufen soll. Wenn du das kaum aushalten kannst, kann dein Hund es auch nicht! Dann wartet besser, bis es kühler wird.

Was du noch beobachten solltest

Ein Hund, der stark hechelt, unruhig ist oder nicht trinken möchte, ist zu heiß. Das ist dein Signal, ihn sofort in den Schatten zu bringen und eine erwachsene Person, der du vertraust, zu fragen — oder einen Tierarzt anzurufen, falls es ihm länger nicht besser geht.

Mit Wasser, Schatten und den richtigen Spaziergang-Zeiten bleibt dein Hund auch im Sommer fit und munter.